Bei der Abfahrt in Arthur’s Pass haben wir nochmals Glück mit dem Wetter und wir können auf dem Weg nach Christchurch die herrlichen Landschaften der Ostalpen Canterburys geniessen und einige Spaziergänge machen. Mit unserem perfekten Timing sind wir schliesslich auch gerade zur Lunchzeit in Sheffield beim Pie Shop. Am Nachmittag treffen wir in Christchurch ein. Bevor wir das Hostel aufsuchen, streifen wir noch ein bisschen durch die Innenstadt.
Seit dem Erdbeben vor rund einem Jahr ist allerdings das Zentrum geschlossen. Christchurch gibt sich zwar alle Mühe, trotz der Umstände etwas bieten zu können. Dennoch sind die Spuren des Erdbebens überall sichtbar und ein Blick durch die Absperrung zum Zentrum hinterlässt den Eindruck einer Geisterstadt. Die eingestürzte Kathedrale, die Hochhäuser, welche nun abgerissen werden müssen und Läden, welche seit dem Erdebeben nicht mehr betreten wurden und immer noch das Durcheinander zeigen, als wäre das Beben gerade erst gewesen wirken doch sehr trostlos auf uns.
Mit dem „Restart“ wurde aus Container ein Ersatzzentrum mit Läden und Cafés geschaffen. Ausserdem haben seit dem Beben die Quartiere ausserhalb des Zentrums an Bedeutung gewonnen. Aber ohne Zentrum scheint es, als hätte man der Stadt das Herz herausgerissen.
Abends beziehen wir dann unser Hostel, das Old Country House. Im hauseigenen Spa im Garten machen wir es uns gemütlich, bevor wir uns über das Sushi, welches wir in der Stadt zum Abendessen gekauft haben, hermachen. Mit einem guten Sekt beschliessen wir schliesslich unseren letzen Abend in Neuseeland. Eigentlich könnten die Ferien ruhig noch etwas andauern, aber eben, in ein paar Tagen wird auch uns der Alltag wieder haben.
Am 31. Januar geht’s schliesslich auf zum Fughafen, Auto abgeben, Gebäck zwischenlagern, dann noch ein paar Stunden in die Stadt, bevor wir schliesslich am Abend via Auckland nach Hongkong weiterreisen.
In Hongkong treffen wir früh morgens um 05:30 Uhr ein. Da wir das Hotelzimmer erst gegen Mittag beziehen können, essen wir erst mal ausgiebig Frühstück und machen einen Spaziergang. Nach einem ausgedehnten Mittagsschlaf gibt’s noch etwas Shopping und ein gutes chinesisches Essen.
Den zweiten Tag machen wir einen weiteren Stadtbummel und gehen nochmals in ein gutes Dim Sum Restaurant. Gegen Abend treffen wir uns wieder mit Steffi. Ihrer Empfehlung folgend gehen wir in einen Teeladen, wo wir uns ein bisschen in die Geheimnisse des chinesischen Tees einweihen lassen. Nach einem Bummel durch den Nachtmarkt steht schliesslich Peking Ente auf dem Speiseplan für’s Nachtessen. Auch hierzu führt uns Steffi in ein gutes Lokal wo wir genüsslich die Ente verputzen. Zufrieden und mit vollem Magen verabschieden wir uns von Steffi.
Nun bliebt uns noch ein Tag in Hongkong, bevor wir wieder in die winterliche, sehr kalte Schweiz zurück fliegen. Na ja, immerhin können wir uns dort die Seele mit den vielen tollen Eindrücken und Erinnerungen, die wir auf dieser Reise gewonnen haben, wärmen.






















































































































































































































































































































